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Fehlende Kooperation

Fehlender Mut zur Kooperation

Der zunehmende Wettbewerbsdruck durch Digitalisierung und Globalisierung führt zu immer kürzeren Produktlebenszyklen und einem steigenden Innovationsdruck. Vor allem KMU stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Fachkräfte sind bis ans Limit ausgelastet. Entwicklerteams sind zu klein. Ressourcen sind knapp. Benötigtes Know-how fehlt. Der Invest übersteigt die wirtschaftlichen Möglichkeiten. Kurz: Aus eigener Kraft ist eine Entwicklung in der notwendigen Qualität und Geschwindigkeit nicht zu machen.

Die gezielte Zusammenarbeit mit vor- und nachgelagerten Partnern, mit Forschungseinrichtungen oder gar Wettbewerbern sind in dieser Situation eine Option. Eine Studie der IHK Niederbayern zeigt aber, dass vor allem jüngere und kleinere Unternehmen sich damit äußerst schwer tun, obwohl aus Gründen der gesteigerten „Schwarmintelligenz“ oder der Risikosenkung diese Öffnung und Entwicklung im Verbund sinnvoll wäre. Aufgrund negativer Erfahrungen fehlt oft der Mut, Dritten zu vertrauen. Auch die Angst vor Know-how-Verlust oder Ideenklau ist oft einfach zu groß.

Zusammenarbeit
Zusammenarbeit im Team multipliziert Energie und Kreativität
Viele Kooperationen scheitern

Dafür gibt es durchaus Gründe. Viele Kooperationen halten nicht, was sich die Partner anfangs davon versprechen. Der Zusammenarbeit wird schnell zugestimmt. Ein Konsens bezüglich der jeweiligen Leis-tungsverpflichtungen oder der Nutzungsrechte am Ergebnis wurde aber nicht erzielt. Regeln für den Konfliktfall wurden nicht diskutiert. Und bei Lichte betrachtet haben auch die Parteien oft völlig unterschiedliche Vorstellungen vom Ziel – vom Weg ohnehin!

Kooperation bedeutet, dass Entscheidungen nicht mehr alleine getroffen werden können und Kom-promisse gefunden werden müssen. Kooperation bedeutet, dass eine exakte Aufteilung der Beiträge oft schwierig ist und eine Seite mehr in die Partnerschaft investiert als die andere. Das gleiche gilt für die Nutzung der Ergebnisse. Gewinne sind zu teilen, aber Verluste eben auch. Und ganz sicher geht auch ein Teil der Selbständigkeit sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich verloren.

Reziprozität ist Geheimnis

Kooperation kann nur gelingen, wenn Rechte und Pflichten, Chancen und Risiken, Beitrag und Nutzen fair verteilt werden, zugesagte Beiträge pünktlich kommen, die Beteiligten bereit sind aufeinander zuzugehen und auch im Konfliktfall zur Abstimmung bereit sind. Dies wird als Reziprozität bezeichnet und bedeutet ein faires wechselseitiges Geben und Nehmen. Die Vereinbarung am Ende dient lediglich der Dokumentation.

Strikte Reziprozität als Geheimnis erfolgreicher Kooperationen
Strikte Reziprozität als Geheimnis erfolgreicher Kooperationen

Dabei hat eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Partnern, die sich qualifiziert ergänzen, wesentliche Vorteile.

Kooperationen erlauben das Bündeln von Ressourcen und die Entwicklung größerer Projekte. Das Risiko des Scheiterns wird auf mehrere Schultern verteilt.

Abläufe können rationalisiert und Kosten für Entwicklung und Fertigung gesenkt werden. Die Entwicklungszeiten verringern sich, die Produktivität steigt. Kooperationen erlauben die bessere Auslastung von Kapazitäten. Sie vergrößern das zur Verfügung stehende Know-how. Vielfältigere Teams erlauben kreativere und innovativere Lösungen – zur Lösung der Aufgabe, wie der Probleme im Tagesgeschäft!

Grundstrukturen von Kooperationen

Aus diesen Überlegungen ergeben sich unterschiedliche Strukturen für Kooperationen. Das Prinzip „outside-in“ bitten Sie das Know-how von Lieferanten, Kunden oder Forschungseinrichtungen in den eigenen Innovationsprozess ein. Unter „insight-out“ versteht man die Beteiligung an einem Entwicklungsprojekt Dritter. Überwiegend kooperieren KMU aber in hybrider Form, wenn es zum Beispiel um den gemeinsamen Aufbau von Märkten geht.

Eine rein virtuelle Form der Kooperation wird als „Crowd Sourcing“ bezeichnet. Dies ist ein Ansatz bei dem eine Gruppe online und global an der Lösung einer gemeinsamen Fragestellung arbeitet. LINUX ist ein Beispiel dafür. Besonders kurze Innovationszyklen und besonders hohen Entwicklungskosten erlaubten es den Entwicklern hier nicht mehr, schnell genug einen angemessenen Return on Investment zu erzielen.

Die Chancen von Kooperationen sind gerade im Innovationsbereich für kleine und mittlere Unternehmen erheblich, wenn die Kooperation handwerklich sauber gestaltet und qualifiziert kommuniziert und moderiert wird.

Interesse? Dann nennen Sie uns Ihre Kontaktdaten. Wir melden uns!

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