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Disruptive Klassiker

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Disruptive Klassiker - der Buchdruck mit beweglichen Lettern
Disruptive Klassiker – der Buchdruck mit beweglichen Lettern

Joseph Schumpeter und der innovative Unternehmer

Vor rund hundert Jahren beschrieb Joseph Schumpeter den innovativen Unternehmer als eine Person, die bemüht ist mit neuen Kombinationen von Ressourcen sich fortlaufend Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Auf den dadurch erzielbaren „Monopolgewinnen“ – also Gewinnen, die er erzielt, solange er auf diesen Wettbewerbsvorsprung ein Marktmonopol hält – baut dieser Unternehmer sein erfolgreiches Geschäftsmodell auf.

Die laufende evolutionäre Fortentwicklung des Portfolios ist ein Markenzeichen des deutschen Mittelstandes. Dieses Modell ist weit verbreitet und sichert die Wettbewerbsvorteile auf zunehmend globalisierten Märkteng.

Evolution versus Disruption

Dieser Fokus birgt die Gefahr, unerwartete Entwicklungen zu übersehen. Disruptiven Innovationen unterbrechen sequentielle Innovationsroutinen. Sie überraschen Unternehmen, weil sie gerade nicht aus dem etablierten Innovationsprozess hervorgehen!

Dieser radikale Typ der Innovation kommt aber meist nicht überraschend. Man kann ihm bewusst begegnen oder ihn sogar selbst aktiv vorantreiben, aber dafür braucht es ein anderes Denken. Und es braucht den Mut und den Willen zur Veränderung eingefahrenen Handelns!

Innovation beginnt im Kopf – und am Kopf!

Disruptive Innovationen werden Unternehmern gefährlich, wenn sie träge und zukunftsmüde werden. Gerade deutsche Mittelständler aber sind vital und lernfähig. Disruption muss ihnen keine Angst machen. Die Geschichte zeigt, dass die Menschheit stets kreative Lösungen gefunden hat, wenn ein Problem massiv wurde.

Evolutionäre Entwicklungen sind immer wieder gravierenden Veränderungen unterworfen. Entwicklung verläuft regelmäßig nicht linear. Wenn wir über Entwicklung reden, müssen wir von Unternehmen erzählen, die aufgrund verpasster Chancen vom Markt verschwunden sind, und anderen, die sich in schwierigen Phasen neu erfunden haben.

Klassiker disruptiver Innovationen

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte disruptiver Innovationen – radikaler technischer, aber auch sozialer Neuerungen, die von solch durchschlagender Bedeutung waren, dass wir sie bis heute nutzen. Erlauben Sie mir, Ihnen einige ausgewählte Geschichten “disruptiver Klassiker“ zu erzählen. Ich möchte Sie damit ermutigen, quer zu denken und über Ihr eigenes Portfolio nachzudenken.

Klassiker: Die Schraube

Die Erfolgsgeschichte der Schraube begann vor mindestens 2700 Jahren in Mesopotamien. Nicht die Befestigung stand im Mittelpunkt sondern die Förderung von Flüssigkeiten. Erst viele Jahrhunderte später beschrieb Archimedes das technische Prinzip. Die erste Befestigungsschraube stammt von den Goten und ist rund 1500 Jahre jünger. Die Systematisierung mithilfe einer DIN Norm um achtzehnhundertneunzig aber machte aus ihr erst die Allzweckwaffe für eine Vielzahl von Befestigungsproblemen. Lesen Sie mehr!

Klassiker: Die Brille

Schon die alten Ägypter erkannten, dass man mit einem Quarz, aufgelegt auf einen Papyrus, eine Verdoppelung des geschriebenen und damit eine leichtere Lesbarkeit erreichbar war. Der Lesestein war geboren. Um das Jahr elfhundert beschrieb der arabische Astronom… Das Prinzip der Brille – nur hieß sie damals noch nicht so! Erst im Venedig des vierzehnten Jahrhunderts fand man einen Namen für das Gerät, dass man damals noch nicht permanent auf der Nase trug. Es leitete sich vom Edelstein Beryll ab. Eine Brille zu besitzen bedeutete in der damaligen Zeit eine Verdoppelung der Lebensarbeitszeit von Feinhandwerkern und Schreibern. Lesen Sie mehr!

Klassiker: Das Rad

Eine der größten Erfindungen der Menschheit war sicherlich das Rad. Wir kennen das Rad bereits seit rund siebentausend Jahren. Zunächst als Töpferscheibe genutzt wurde es aufrechtstehend und mit einer Deichsel versehen zum Scheibenrad, später zum Speichenrad. Das Rad war die Voraussetzung für das später wichtigste Transportgerät, den Wagen! Mit der Fortentwicklung als Zahnrad waren auch mechanische Geräte möglich. Die Uhr wäre ohne das Rad denkbar. Lesen Sie mehr!

“Wir erzielen Resultate!”